Intravitreale Injektionen (IVOM)

Wirkstoffe für eine gesündere Netzhaut

Diese moderne Form der Behandlung ist bei bestimmten Netzhauterkrankungen eine wichtige Therapiemöglichkeit, um die Sehleistung des Auges zu stabilisieren. Notwendig ist dazu eine kleine und schmerzfreie Injektion, die das Fortschreiten der Erkrankung einschränkt. Der Verlauf einiger Netzhautkrankungen des Auges, wie zum Beispiel die feuchte Makuladegeneration oder Makulaödeme, lassen sich durch den gezielten Einsatz einer Injektion (IVOM oder IVI) am Auge günstig beeinflussen.

 

Im Vergleich zur systemischen oder oralen Anwendung wird das Medikament durch das Injizieren deutlich geringer dosiert. Nebenwirkungen können durch diese Art der Anwendung deutlich reduziert werden. In einem Zeitraum von etwa vier Wochen wiederholen wir die Injektion. Dadurch ist sichergestellt, dass durch die kontinuierliche Abgabe des Wirkstoffes die Gefäßneubildung deutlich begrenzt wird.

 

In einem engen Zusammenhang steht die Anwendung des Wirkstoffes Lucentis mit der Kontrolle der Netzhaut durch die Okuläre Kohärenztomographie (OCT) und Fluoreszenzangiographie: Die Notwendigkeit einer erneuten Injektion wird vom Kontrollergebnis der beiden Diagnoseverfahren abhängig gemacht.